Vergangene Nacht habe ich meinen zweiten Versuch unternommen, die Plejaden einzufangen. Das Einnorden war mal wieder das Schwierigste. Es war mein drittes Mal mit dem MSM Nomad und Routine hat sich bei mir leider noch nicht so eingestellt. Zudem war es schon eine Herausforderung bei – 9,5 °C, da man mit Handschuhen einfach nicht die nötige Feinmotorik hat und ohne Handschuhe eben kein Gefühl mehr in den Fingern 😀
Die Bedingungen in dieser Nacht waren wirklich perfekt. Es war super kalt, aber dafür richtig klar und das Mondlicht nahezu nicht vorhanden.
Bei der Bearbeitung lief es ausnahmsweise fehlerlos, problemlos und richtig fix. Ich persönlich bin richtig happy mit dem Ergebnis und freu mich schon auf mein nächstes Deep Sky Abenteuer.
Zur Technik:
- Kamera 5D Mark IV
- Canon 70 – 300 L IS USM (auf 300 mm, mit Streulichtblende)
- MSM Nomad Nachführung mit Laser und Polsucher, sowie roter Laser für den Polsucher (Investition in diesen Laser lohnt sich)
- MSM Nomad Objektivheizung
- Powerbank
- Stativ
- zwei Kugelköpfe
- Stirnlampe mit Rotlicht
Einstellungen Kamera:
- Belichtungszeit: 30 Sekunden
- Blende: 5.6
- ISO: 6.400
- Manueller Fokus
- 2 Sekunden Auslöseverzögerung und Touch-Auslösung auf dem Display aktiv (da mein Auslöser dieses Mal leider nicht in meine Tasche gefunden hat :D)
Zur Software:
- Apps: Stellarium, Polar Scope Align
- Programm fürs Stacking: Zusammenfügen von 80 Bildern in Siril (davon 66 Lights, 14 Darks)
- Bildbearbeitung: Photoshop



