Motorradshooting im Rapsfeld

Mein erstes Motorradshooting – und direkt eines, das mir besonders in Erinnerung bleiben wird.

Manchmal braucht es gar nicht viel: eine gute Idee, die passende Location und einen Fotografen, der Lust hat, daraus gemeinsam etwas Besonderes zu machen. Nach sorgfältiger Recherche und Planung fiel die Wahl schließlich auf dieses Rapsfeld – und es hätte kaum besser passen können. Die Uhrzeit, das Licht, der Hintergrund und die sommerliche Stimmung haben einfach perfekt harmoniert.

Das Shooting selbst hat richtig Spaß gemacht. Das Motorrad mit seinem glänzenden Lack, die gelben Blüten, das goldene Licht und die gesamte Kulisse haben einfach perfekt zusammengepasst. Und das Beste daran: Da in der Fotografie ja doch gerne mal etwas Unvorhergesehenes passiert – sei es das Wetter, das Licht oder irgendein kleines Detail – lief hier ausnahmsweise tatsächlich alles genau nach Plan. 😀

Hinweis: Es wurde keine einzige Rapspflanze zerstört, da wir ausschließlich in den Traktor-Spuren des Rapsfeldes geshootet haben.

Hier ein kleiner Auszug der entstandenen Bilder:

Summer Vibes

»Melissa, dich gibt’s irgendwie nur im Winter.« Dieses Jahr also mal ein Portrait-Shooting im Sommer. Ich hatte etwas mit Blumen im Kopf, ein natürliches, leichtes Fotoshooting, das zu mir passt. Ich mag das übertriebene Posen einfach nicht und ich bin auch kein besonders gutes Model, weshalb ich mich vermutlich auch hinter der Kamera wohler fühle 😀

Naja, alle heilige Zeit muss man da eben durch. Ich muss gestehen, dass es auch mal wieder eine schöne Abwechslung war, Portraits zu fotografieren und zu bearbeiten.

Wer mich kennt, weiß, dass ich gern das »Geschleppe« von zu viel Kamerazeug vermeide. Am Start waren deshalb nur Stativ, Kamera und ein kleiner Reflektor (silber), da ich vorhatte, gegen die Sonne zu fotografieren. Die Sonne sollte von schräg hinten kommen, mit im Bild sein und die Haare toll zum Leuchten bringen. Die Golden Hour geht schließlich immer ziemlich gut für Portraits.

Verletzte gab es übrigens keine, aber einen Stativfuß musste ich zurücklassen. 😀 Der war anscheinend schon locker gewesen und blieb in der Erde stecken. Leider war er unauffindbar, als ich nochmal dort war, um ihn zu suchen.

Kurz zu den technischen Details:

  • Canon 5D Mark IV
  • Portraits und teilweise Details: Tamron 24 – 70 mm 2.8 G2
    • offenblendig, je nach Distanz zur Kamera (4.0 bis 8.0)
    • 50 mm / 70 mm
    • ISO 100 – 500 (je nachdem wie weit fortgeschritten der Sonnenuntergang war)
  • Detail-Shots (nur Blumen): Canon 70 – 300 mm 4.0 – 5.6 L
    • Blende 5.6 / 8.0
    • 135 mm / 300 mm
    • ISO 640
  • nur Single-Shots, keine Belichtungsreihen oder ähnliches
  • vom Look wollte ich dieses Mal etwas dunkler bleiben, um die Stimmung des Sonnenuntergangs richtig einzufangen.

Ich mache Portraits nur selten, also seid gnädig 😀